Uff...

Geschafft! Dieses Mal sind wir leidlich besser durchgekommen und haben am Nachmittag zumindest mal die Funkelsche Heimat erreicht. Bille hat sich sofort wieder auf die Autobahn begeben...

Man sollte tatsächlich Studien veröffentlichen, was das Verhalten erwachsener Menschen auf Autobahnen angeht. Insbesondere erstaunte uns heute mal wieder, welch neuralgischer Punkt eine Autobahnraststätte sein kann. Insbesondere, wenn holländische Autofahrer auf der Bahn sind. Diese fahren ja schon mal aus Prinzip niemals schneller als 120, aber auch niemals langsamer. Außerdem sind sie Meister im "bündig einfädeln" auf die Überholspur - sehr bündig, denn hinter ihnen fahrende Autos müssen gegebenenfalls mal feste in die Bremsen gehen, ums nicht ZU bündig werden zu lassen. Vor Raststätten setzt dann ein Prozess ein, der uns heute beeindruckt hat:

- Erstes Ankündigungsschild "Raststätte" etwa 5 km vor der Ausfahrt. Anscheinend wird dieses Schild nicht weiter beachtet und es findet keine Verarbeitung der visuellen Information statt.

- Zweites Ankündigungsschild etwa 1000 m vor der Ausfahrt. Man beginnt zu denken, fährt aber weiter auf der linken Spur... mit 120 km/h natürlich.

- Drittes Schild 500 m vor der Ausfahrt. Hektisches Treiben im Auto des Oranje-Fahrers: Mist, wir wollen auf diese Raststätte. Sodann rasches Wechseln von der ganz linken auf die ganz rechte Fahrbahn und knappes Auffahren auf die Ausfahrt.

Die Dahinterfahrenden indes stehen mit allem was sie haben auf der Bremse, fluchen und schwuppss.... da isser, der Stau, den keiner braucht. 

Ich frage mich, ob der dann auf der Raststätte befindliche Holländer sich dann bei Kaffee und Käsebrot ins Fäustchen lacht.

 

Der Super-GAU entsteht allerdings dann, wenn im Bereich einer Autobahnraststätte eine Baustelle aufgebaut wird. Mit dem Verhalten in Baustellen hat dann der deutsche Autofahrer so seine Probleme (welche Spur, welches Tempo und wie soll das alles nur weitergehen????), trifft auf die hektisch spurwechselnden Holländer und der Rest ist Geschichte. *grins*

Wir habens jedenfalls überlebt. Wenn auch zeitweise herzhaft fluchend.

 

Und nun trauern wir den schönen Pisten, dem vielen Schnee und dem Spocht hinterher bis nächstes Jahr. 

Für nächstes Jahr haben wir übrigens schon beschlossen, dass wieder ein richtiges Ski-Event stattfinden muss. Die ganze Mannschaft und in einer netten Hütte! Natürlich mit Käsefondue und Eierlikör!

21.2.09 19:16

bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Daisy (21.2.09 21:15)
Aber JÖRG nehmen wir nicht mit!!!!

*gacker* ... der macht immer so nen Krach nachts *prust*


Funkel (21.2.09 21:18)
*gacker* Alternativ könnten wir auch auf die Kombination aus Käsefondue, Kirschwasser, Eierlikör und Rotwein verzichten

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